Einfach gemeinsam leben e.V.

Tiny House Dorf Unken - Pinzgau

Tiny House Dorf Unken – Pinzgau (Projekt beendet)

Die Initiatoren des Tiny House Dorf Unken im Chiemgau, haben sich dazu entschieden, sich unserem Verein anzuschließen. Gemeinsam werden wir die politische Arbeit zur Realisierung solcher Projekte vorantreiben.

Die Initiatoren dieses Projekts sind bereits sehr weit mit den Vorbereitungen zur Umsetzung. Es gibt ein Pachtgrundstück, Vorverträge und ein Konzept wie das Dorf und die Gemeinschaft aussehen können. Wer sich vorstellen kann zukünftig in der Nähe von Salzburg in seinem Tiny House zu leben, kann sich ab sofort um einen der acht Stellplätze bewerben.

Die Präsentation könnt ihr hier herunterladen:
Tiny House Dorf Unken

Ansprechpartner ist Falk Arneke. Ihr erreicht Falk unter: mail-ideenschmiede@web.de

Stand der Dinge

Seit Anfang 2019 laufen die Verhandlungen über ein Grundstück in der Gemeinde Unken im österreichischen Pinzgau. Der Bürgermeister und der Bauamtsleiter, stehen dem Pilotprojekt zur Bildung der ersten Tinyhousesiedlung in Österreich sehr aufgeschlossen gegenüber.

Bisherige Entwicklungsschritte:

– Es hat sich eine Projektgrupe gebildet, die zuverlässige und motivierte Mitbewohner sucht und konkrete Planungen auf dem Gelände vornimmt.
– Ein Salzburger Gründungs- und Steuerberater wurde hinzugezogen.
– Die österreichische Umweltbank unterstützt dieses Projekt wohlwollend.
– Umfangreiche Fragen zu diesem bautechnischen Experiment wurden mit dem Bausachverständigen des Landes Salzburg erörtert.
– Anfang Juni wurde ein Vertragsentwurf zwischen Projektleiter, dem Bürgermeister und dem Gemeindeleiter unter Beratung eines Notars erörtert.
– Die Planungsgruppe bekommt größtmöglichen rechtlichen Spielraum für diese experimentelle Wohnform
– Die Projektgruppe hat einen österreichischen Modulhausbauer aufgesucht und sich ein Musterhaus zeigen lassen.
– Kostenvoranschläge für die Erschließungsarbeiten wurden eingeholt.
– Ein Vororttermin mit dem Salzburger Versorgungsverband verlief erfolgreich.
– Ein zugelassener Elektrobetrieb berät die Planungsgruppe in den speziellen Ausführungen und Auflagen seitens der Gemeinde.
– Der notarielle Pachtvertrag ist fertig, der Beginn der Erschließungsarbeiten steht fest.
– Der Tagesordnungspunkt wird auf die nächste Gemeinderatssitzung gesetzt.
– Seit dem 25.06 regt sich Widerstand der direkten Nachbarn gegen das Projekt.
– Am 01.07. gelingt es dem Bürgermeister einen runden Tisch mit den Nachbarn und den Initiatoren zu bilden. Dieser scheitert nach drei Stunden.
–  Am 03.07. wird in der öffentlichen Gemeinderatssitzung sehr kontrovers diskutiert, einzele Gemeindevertreter stellen daraufhin weitere Forderungen an die Initiatoren. Statt einer Zustimmung zu dem Pachtvertrag, wird das Thema bis September vertagt.
– Auf Grund der neuen Auflagen Seitens der Gemeinde, wie unter Anderem der Bau eines LKW Wendeplatzes auf dem Gelände, hat die Projektgruppe das Projekt nach reiflicher Überlegung für gescheitert erklärt.