Einfach gemeinsam leben e.V.

Tiny Houses and more

Wer steckt eigentlich hinter dem Einfach gemeinsam leben e.V.? Das sind wir. Ein bunter Haufen normaler Menschen aus allen Berufsgruppen und Lebenssituationen.

Benny Conte (31) Informatiker bei einem Pharmakonzern
Unsere Gesellschaft steht vor einigen Herausforderungen und das Tiny House ist eine von mehreren möglichen Antworten darauf.
Es fördert ein nachhaltiges, reduziertes Leben und verbindet, als kleines Dorf angelegt, gleichzeitig wieder mehrere Generationen zu einer engeren Gemeinschaft.
Ich freue mich darauf, die Zukunft mit diesen Projekt mitgestalten zu können.

Bernd Reuss (65) aktiver Kaufmann ohne Verfallsdatum
Ich bin ein naturverbundener Wassersportler, der den Regen fühlt, aber nicht gern nass wird. Das Leben in einem Tiny House ist mein Ziel und Teil meiner Philosophie eines bewussten Umgangs mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Esther Redlic, (55) Managerin in einem Logistikunternehmen
Ich möchte meinen Lebensstandard mit weniger materiellen Dingen bestreiten und dafür mehr immaterielle Werte entwickeln und leben. Ganz oben auf meiner Liste: ein reduziertes, Großteils eigenversorgtes und ressourcenschonendes Wohnen in der nahen Natur. Und das in einer Gemeinschaft mit Gleichgesinnten – wo wir uns gegenseitig unterstützen und trotzdem jeder seinen eigenen Rückzugsraum hat und seine Individualität leben kann. Ich helfe gerne wo Not am Mann/Frau/Kind ist:-) !

Frank Wunderer (53) Jazzmusiker, Musikpädagoge
Mir gefällt der Gedanke an Reduktion, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Teilen. Ich habe Lust mich – nach einer Lebenszeit mit viel Platz und Freiraum, aber auch sehr viel Verantwortung und Zuständigkeit – zu reduzieren, mich im Einklang mit der Natur, nur mit nötigen Dingen zu umgeben und vorhandene Dinge und Hilfsmittel zu teilen. Car-Sharing mit E-Autos, die Maschinen in der Werkstatt oder das Werkzeug im gemeinsamen Garten. Und dann… am „Dorfplatz“ zusammen zu sitzen und Musik zu machen.

Frauke Aigner (59) Goldschmiede-Meisterin
Zwei erwachsene, selbständige Kinder.
Ich bin Begeisterte Gärtnerin und möchte in meinem dritten Lebensabschnitt vorwiegend naturnah und reduziert leben, was in einem Tiny House sehr gut möglich wäre. Das ganze in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter, Generationen übergreifend. In die Gemeinschaft möchte ich meine handwerklichen Fähigkeiten einbringen.

Harald (Harry) Koelichen (80) Rentner
Meine Sichtweise auf die Natur, das menschliche Zusammenleben, die Kommunikation
hat sich – mit zunehmendem Alter – gewandelt. Es ist mir wichtig Natur und Umwelt zu
pflegen und zu beschützen, mit Menschen in meiner erreichbaren Umgebung sinnvoll
zu kommunizieren, ein harmonisches Zusammenleben zwischen den Generationen zu
fördern.

 Kura Schöne (46) Gesundheitscoach
Ich gehöre zur Baby-Boomer- Generation und glaube schon lange nicht mehr an unser Rentensystem. Gemeinsam mit meinem Mann beschäftigte ich mich schon länger mit dem Thema Altersarmut; wobei sich Altersarmut hier nicht nur auf den finanziellen Aspekt beschränkt. Ich möchte das Thema der Gemeinwohlökonomie, der Ressourcen-Schonung, der Enkeltauglich unseres Denken + Handelns unterstützen. Mit meinem Engagement möchte ich etwas zu diesen wichtigen Themen beitragen.

Matilda Sommer (32) Psychologin
Ich halte das Tiny House für ein spannendes Wohnkonzept, das es ermöglicht Ressourcen schonend und naturnah zu leben ohne auf einen Grundkomfort wie eine Toilette oder Dusche verzichten zu müssen. Mir gefällt, dass die Tiny House umgebende Umwelt zu einem unmittelbaren Teil des Lebens-/Wohnraums wird. Ich wünsche mir ein Leben in Gemeinschaft mit der Möglichkeit voneinander zu lernen und durch die Nutzung von Synergien mehr zu erschaffen als der Einzelne allein in der Lage gewesen wäre.

Monika Scherer (68) Rentnerin
Meine Motivation? Ich bin 68 Jahre und möchte noch gebraucht werden. Wo könnte ich meine Kräfte besser einbringen, als bei einem sinnvollen und gesellschaftlich relevantem Baustein zukünftiger Lebensgestaltung.

Natascha Haase (46) Übersetzerin
Zwei schulpflichtige Kinder.
Die Themen Tiny-Haus und Gemeinschaftsleben interessieren mich schon lange – und ein Tiny-Dorf bietet in meinen Augen die perfekte Mischung aus Gemeinschaft und Individualität. Die Dorfgemeinschaft kann sich gegenseitig unterstützen, es hat jedoch jeder seinen persönlichen Rückzugsraum. Auch die größere finanzielle Freiheit, die einem diese Reduktion auf das Wesentliche ermöglicht, ist ein wichtiger Punkt für mich. Und natürlich die Nähe zur Natur – ich habe zwei Hunde und fühle mich im Grünen einfach wohler als in der Stadt.

Silke Kuhl (52) Hundefriseurin
Ich habe 3 erwachsene Kinder die, bis auf den Jüngsten, schon auf eigenen Lebenswegen unterwegs sind und so bleibt wieder Zeit und auch die Notwendigkeit über die eigenen zukünftigen Wohn-und Lebensvorstellungen nachzudenken.
An der Idee vom Tiny House reizt mich der Gedanke der Reduktion auf das Wesentliche und somit das Schonen von Ressourcen.
Wir haben ein großes Haus, das ist sehr schön, es bedeutet aber auch viel Arbeit und finanzielle Verpflichtungen. Ich bin der Meinung, jeder sollte sich seine Form zu wohnen selber wählen dürfen, ob es nun eine 10 Zimmer Villa zu zweit oder eben ein nachhaltiges kleines Haus auf Rädern ist.

Thomas Kolb (49) Schreiner, Webdesigner und Fotograf
Vater einer erwachsenen Tochter.
Ich habe grundsätzlich lieber Verständnis für die Bedürfnisse von gleichgesinnten und alternativ denkenden Menschen, als für die angeblich alternativlosen Vorgaben von politischen Entscheidern. Ich möchte in absehbarer Zukunft bitte selbst entscheiden können, wie ich wohne, solange ich niemandem auf den Schlips trete. Dewegen die Devise: Mit gutem Beispiel voran ins Tinyhouse!

Thorsten Thane (46) Filmproduzent und Regisseur
Eine schulpflichtige Tochter.
Ich bin ein sehr geselliger Mensch und möchte in einer guten Gemeinschaft leben. Ein Dorf auf Basis von Tiny Houses bietet dabei die gesunde Mischung aus einem Miteinander und der nötigen Privatsphäre, die jeder Mensch früher oder später auch wieder braucht. Mein Lebensmotto ist dabei, leben und leben lassen. Das wiederum bedeutet, sich auf andere Menschen und ihre Lebensvorstellungen einzulassen und diese auch mitzutragen.

 

Uwe Christof (59) Manager in einem Versicherungskonzern
Zwei erwachsene, berufstätige Söhne.
In meinem Ruhestand (in einem Jahr) möchte ich reduziert und möglichst in einer Mehrgenerationen-Gemeinschaft leben. Hierbei ist mir es wichtig, möglichst naturnah und eigenversorgt zu leben. Auf Grund meiner Ausbildungen bin ich handwerklich sehr geschickt. Mein Tiny House baue ich mir daher auch komplett selber.

Victoria Nemeth (44) Kunsttherapeutin und Betreiberin eines Keramik-Malateliers
„Lieber das kleine Zuhause in der Hand, als die teure Wohnung auf dem Konto“.
Meine Idee vom Wohnen entspricht schon länger einem entspannten Leben im eigenen Zuhause und einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten. In die Idee des Wohnens im Tinydorf habe ich mich sehr schnell verliebt. Ausserdem ist es nicht nur für mich, sondern für viele Menschen inzwischen schon fast ein Muss, alternative Wohnarten finden zu können.